Sicherheitslücke bei WLAN Verschlüsselung WPA2

Sehr verehrte Kunden und Partner,

belgische Forscher haben einen theoretischen Weg gefunden, Sicherheitslücken in der für WLAN üblicherweise verwendeten  WPA2-Verschlüsselung so zu nutzen, dass sie damit das drahtlose Netzwerk angreifen und sensible Daten mitlesen können. Dies gilt insbesondere, wenn die aktive Verbindung zu Online-Diensten oder zum eigenen Firmennetzwerk nicht noch einmal zusätzlich über eine SSL oder eine im VPN enthaltene Verschlüsselung des Transportweges gesichert ist. Deshalb raten wir Ihnen dringend, alle in Ihrem WLAN befindlichen Geräte auf den technisch neusten Stand zu bringen (z.B. durch Firmware-Updates) bzw. ggf. aus dem WLAN auszuschließen.

Jedes dieser Geräte stellt für sich einzeln eine Angriffsfläche auf Ihr drahtloses Netzwerk dar, nicht nur die Netzwerkkomponenten wie WLAN-Accesspoints oder Router!

Wir sind bereits mit den Herstellern der von uns in Projekten eingesetzten Geräten und Komponenten im Gespräch. Sobald diese entsprechende Updates bereitstellen, werden wir Sie hierüber an dieser Stelle und auch gesondert informieren.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Sascha Blümle, Geschäftsführender Gesellschafter, Dipl.-Ing. (FH)

Industrie 4.0 - Quo vadis?

Wenn man sich die Diskussionen alleine schon über die Definition von Industrie 4.0 ansieht, könnte man fast dazu verleitet werden, an einen Hype zu glauben. An der Digitalisierung unserer Gesellschaft, dem täglichen Zusammenleben, der Wirtschaft und speziell hier in der Industrie wird es keinen Weg vorbei geben. Disruptive Geschäftsmodelle, welche z. B. auf der Schaffung einer Wertschöpfung auf Basis von zu Objekten gehörenden Informationen basieren, werden die industrielle Landschaft nachhaltig verändern. Produktionsprozesse müssen deshalb variabler und flexibler werden. Die Stückzahl eins rückt immer weiter in den Vordergrund. 

Um diesen Herausforderungen in Zukunft gerecht zu werden, ist es notwendig, sich frühzeitig mit der Analyse von Produktions- und Warenflüssen zu beschäftigen, um zu verstehen, wie die Digitalisierung hier eingreifen kann. Es geht hierbei in erster Linie nicht darum Produktivitätssteigerungen zu erzielen – dieser Anforderung geht jedes am Markt erfolgreich agierende Unternehmen bereits seit geraumer Zeit zwangsläufig nach. Es geht vielmehr darum zu erkennen, ob die Art, wie eine Produktion betrieben wird, zukunftsfähig ist. Dazu ist es notwendig, detaillierte Informationen über Warenflüsse in der Produktion und in der Intralogistik zu erheben, um diese auswerten zu können.

Der Einsatz von mobiler Datenerfassung, kombiniert mit Produktionssteuerungs-, Warenwirtschafts- und Warehouse-Managementsystemen, kann hier schnell Klarheit schaffen. Die RFID-Technologie bietet speziell bei der Organisation und Überwachung von internen Warenflüssen einen technisch ausgereiften Ansatz, um valide Daten z. B. bei der Auswertung von Kanban-Vorgängen zu erhalten.

Wir verstehen uns als Architekten Ihrer individuellen Produktions- und Intralogistiklösungen im Bereich Kennzeichnungs- und Datenerfassungstechnologien und realisieren für Sie die Anbindung an vorhandene ERP-, WM-, PPS- und ME-Systeme aller Hersteller. Gerne optimieren wir mit Ihnen zusammen vorhandene Prozesse und bringen unser Wissen und unsere Erfahrung hierfür ein. Bitte sprechen Sie uns an. 

Dipl.-Ing. (FH) Sascha Blümle

Geschäftsführender Gesellschafter der YUMA Technologie GmbH